Kreditvermittler werden – Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten

Interessieren Sie sich für den Beruf des Kreditvermittlers? Es ist in Deutschland recht einfach, wenn man Kreditvermittler werden will. Doch auch wenn die Einstiegshürden niedrig sind und es keine Ausbildung für diesen Beruf gibt muss man dennoch einiges beachten. Zunächst sollte man sich die Frage stellen warum man überhaupt ein Kreditvermittler werden möchte. In erster Linie können Sie den Kreditnehmern helfen das passende Angebot zu finden.

Seit vielen Jahren ist es für Verbraucher möglich, sich nicht nur über ihre Hausbank einen Kredit zu bekommen, sondern auch die Dienste eines Kreditvermittlers in Anspruch zu nehmen. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein, doch oftmals liegt es an dem Schufa System, auf welches die deutschen Banken immer zurückgreifen.

Viele Kunden haben negative Einträge in ihrer Schufa Auskunft stehen, die teilweise dem Kunden selbst nicht einmal bewusst sind. Ein weiterer Punkt, wo die Schufa sehr oft potenzielle Kunden aussortiert, weil der Schufa Score nicht stimmt. Die deutschen Banken vertrauen einzig und allein auf die Schufa, der individuelle Fall wird hierbei gar nicht berücksichtigt.

Somit kommt es dazu, dass viele Verbraucher, die von ihrer Hausbank keinen Kredit bekommen, die Dienste eines Kreditvermittlers in Anspruch nehmen. In der letzten Zeit bekommen diese Unternehmen immer mehr Anfragen.

Dadurch lässt sich mit der Vermittlung von Krediten offenbar gutes und sicheres Geld verdienen. Immer mehr Menschen möchten auch die andere Seite des Schreibtisches kennen lernen. Doch wie können Sie Kreditvermittler werden und welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

Verschiedene Bereiche in der Kreditvermittlung

Freie Makler: Diese haben oftmals sehr gute Beziehungen zu Banken und bieten ihre Dienste on- wie auch offline an.

Online-Kreditvermittlung: Es gibt spezialisierte Online-Plattformen, auf denen eine automatisierte Kreditvermittlung stattfindet. Auf Ihnen findet der Kunde alle Konditionen der verschiedenen Banken auf einem Blick und bekommt auch direkt eine individuelle Berechnung des Jahreszins. Dadurch hat der Kunde die Möglichkeit, alle Angebote direkt zu vergleichen und sich somit selbstständig für das für ihn beste Angebot zu entscheiden. Jedoch bekommt er auf Wunsch hin auch eine persönliche Kreditberatung.

Social Lending: Bei dieser Form der Kreditvermittlung bieten Privatpersonen Darlehen für Privatpersonen an. Diese beziehen dann ihre Rendite aus den vereinbarten Kreditzinsen. Diese Plattformen bringen direkt Kreditsuchende und Kreditgebende zusammen. Diese Art von Vermittlung wird auch Peer-to-Peer-Kredit genannt und werden auf Plattformen, aber auch in der Kreditvermittlung angeboten.

Banken und Co: Mittlerweile bieten sich auch viele Mitarbeiter von Banken oder Finanzinstitute an. Intern werden dann die von den Banken angebotenen Konditionen verglichen und auf die individuellen Bedürfnisse des Antragstellers angepasst.

Was braucht man als angehender Kreditvermittler?

Ein Kreditvermittler selbst vergibt keinerlei Kredite an seine Kunden. Somit brauchen Sie als zukünftiger Vermittler auch kein Kapital, welches Sie dann an Ihre Kunden verleihen würden. Der Vermittler bringt die Interessen zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber zusammen. Dies ist auch der Grund, warum ein Kreditvermittler immer zwei Verträge abschließt. Einer der Verträge schließt der Kreditvermittler mit dem Kreditnehmer ab und sucht so in seinem Auftrag nach möglichen Kreditgebern, die für ihn in Frage kommen.

Der Vermittler kann oftmals auf viele unterschiedliche Banken und auch Finanzdienstleistern zurückgreifen. Die Konditionen sollten dabei immer so gut wie möglich für den Kreditnehmer sein. Wenn die Kreditvermittlung erfolgreich war, dann muss der Kreditnehmer einen weiteren Vertrag mit dem Kreditgeber abschließen, den sogenannten Kreditvertrag. Dieser muss zwingend in schriftlicher Form festgehalten sein, denn ansonsten ist dieser Vertrag nicht gültig und rechtskräftig.

Sie benötigen als angehender Vermittler kein Kapital und auch kein Büro sondern lediglich gute Kontakte und eine Möglichkeit der Kundengewinnung. Eine Website reicht hierzu bereits aus.

Wie wird man ein seriöser Kreditvermittler?

Es gibt viele Kreditvermittler, darunter viele seriöse aber auch die unseriösen Vertreter dieser Zunft. Wie es so oft der Fall ist, wenn es ums Geld geht, tummeln sich auch an dieser Stelle leider unehrliche Menschen herum, die dem oftmals verzweifelten Kunden dann noch das letzte Geld aus der Tasche ziehen wollen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich ein seriöses Unternehmen suchen.

Ein seriöser Kreditvermittler verdient sein Geld über die erfolgreiche Vermittlung eines Kredites. Er verdient sein Geld in Form von einer Provision. Diese Summe richtet sich dann dabei nach der Höhe der Kreditsumme.

Je nachdem, wie der Vertrag ausgelegt ist, bekommt der Vermittler seine Provision dann entweder vom Kreditgeber oder auch vom Kreditnehmer. Wenn der Kreditnehmer das Geld für den Vermittler bezahlt, dann muss dieses auch in einem Vertrag, ebenso wie die Höhe der Vermittlungsprovision, schriftlich festgehalten werden.

Die Provisionen eines Vermittlers sind jedoch abhängig von deren Erfolg. Das bedeutet, dass ein seriöser Kreditvermittler auch nur dann sein Geld verdienen kann, wenn er auch einen guten Job macht. Es ist unzulässig, eine pauschale Gebühr zu erheben, wenn dieser lediglich die Kreditanfrage bearbeitet.

Es kann jedoch sein, dass sich in Zukunft die Arbeitsweise für Kreditvermittler ändert, denn Die Politik und auch Verbraucherschützer möchten erreichen, dass auch Kreditvermittler ähnlich wie es bei Finanzanlageberatern der Fall ist, ebenfalls auf Honorarbasis ohne Provisionen arbeiten sollen.

Welche Voraussetzungen benötigt man?

Bisher gibt es noch keine spezielle Ausbildung für einen Kreditvermittler. Sie benötigen auch nicht wie Finanzanlageberater einen Nachweis über ihre vorhandenen Qualifikationen. Diese sind in diesem Bereich seit 2013 Voraussetzung, um als Finanzanlageberater überhaupt arbeiten zu können. Doch anders als viele Menschen nun denken, bedeutet das nun nicht, dass jeder Mensch Kreditvermittler werden kann. Denn um in diesem Beruf arbeiten zu können, brauchen Sie eine Erlaubnis durch die zuständige Behörde, im Regelfall ist dies das Gewerbeamt.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, in Zukunft als Kreditvermittler arbeiten zu wollen, dann gilt es aber auch hier, noch weitere Dinge zu beachten. Wenn Sie beispielsweise Wohnkredite vermitteln möchten, dann bedeutet dies, dass Sie auch in diesem Bereich künftig Sachkundenachweise erbringen müssen. Gesetzlich wird bisher nicht vorausgesetzt, dass Sie irgendwelche Qualifikationen vorweisen müssen, um in diesem Bereich zu arbeiten.

Viele Kreditvermittler haben dies auch bislang keine Qualifikationen gehabt, doch dies führte vermehrt zu vielen Beschwerden der Verbraucher. Diese waren nämlich mit der Arbeit des von ihnen beauftragten Kreditvermittlers nicht zufrieden, im Gegenteil. Aufgrund dessen haben Kreditvermittler im Allgemeinen keinen guten Ruf. Die Politik hat daraufhin reagiert und im Sinne des Verbraucherschutzes eine EU Richtlinie verfasst.

Diese ist nun bis März 2106 in allen Mitgliedsstaaten der EU umzusetzen. Es liegt derzeit auch bei der Bundesregierung ein Gesetz zur Umsetzung dieser EU Richtlinie vor, welches nun verabschiedet werden soll. Leider gelten diese Gesetzesänderungen bisher aber nur im Bereich der Wohnkreditvermittlung.

Laut dem Gesetzesentwurf möchte die Regierung erreichen, dass die Vermittler von Wohnkrediten in Zukunft einen entsprechenden Sachkundenachweis erbringen müssen. Dieser beinhaltet, dass der Vermittler nachweisen muss, dass er auch ausreichende Qualifikationen hat, um seinen Beruf auch bestens und sachgerecht für den Kunden ausüben zu können. Für die Sachkundenachweise sind dabei dann die Industrie- und Handelskammern (kurz: IHK) zuständig.

Andere Voraussetzungen für Vermittler von Immobilienkrediten

Ausgenommen von dieser neuen Regelung sind jedoch Vermittler von Immobilienkrediten, die schon seit Jahren ihren Beruf ausüben, denn diese haben sich im Laufe der Zeit die entsprechende Erfahrung angeeignet. Ob sich diese Qualifikationen auf den gesamten Berufsstand der Kreditvermittler auswirken wird und dies zu einer gesetzlichen Voraussetzung wird, bleibt dahingehend noch abzuwarten.

Ein weiterer Punkt ist an dieser Stelle, dass auch eine Registrierungspflicht für Immobilienkreditvermittler eingeführt werden soll. Auch dafür wird dann die IHK zuständig sein.

In vielen anderen Ländern ist eine Berufshaftpflichtversicherung für Kreditvermittler schon Gesetz. Allerdings ist diese in Deutschland noch nicht gültig. Jedoch soll dies für Vermittler von Wohnkrediten in naher Zukunft ändern. Das Gesetz plant, diese zum Schutz der Verbraucher verpflichtend zu machen.

Vermittlung von Krediten über das Internet

Wenn Sie schon eine Webseite zum Thema Geld und Finanzen betreiben, dann können Sie auch an der Vermittlung von Krediten über das Internet Geld verdienen. Dafür benötigen Sie nicht einmal einen Gewerbeschein, da Sie lediglich als Tippgeber fungieren. Dieses läuft über Kredit Partnerprogramme.

Bei dieser arbeiten die Betreiber der Webseite mit anderen Kreditvermittlern, Finanzdienstleistern und auch Banken zusammen. Kommt der Kunde über Ihre Webseite auf einen Kreditvermittler und schließt über diesen dann einen Kreditvertrag ab, dann erhalten Sie als Seitenbetreiber eine Provision. Es kommt dabei darauf an, welche Art von Partnerprogramme Sie gewählt haben, denn dann bekommen Sie entweder einen Festbetrag oder einen prozentualen Anteil der Kreditsumme.

Damit Sie Ihre Internetseite jedoch auch zu gewerblichen Zwecken nutzen dürfen, muss diese immer ein vollständiges Impressum aufweisen. Dazu gehören dann Ihr Name und Anschrift, wie auch eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse, über die Sie als Seitenbetreiber dann auch kontaktiert werden können.

Gesetzliche Vorschriften für Kreditvermittler

Dort bekommen Sie einen Gewerbeschein nach § 34 c der Gewerbeverordnung (GewO). Diesen bekommen Sie aber lediglich unter der Voraussetzung, dass der künftige Vermittler alle Voraussetzungen erfüllt, die er benötigt, um in diesem Beruf arbeiten zu können. Dazu muss er unter anderem die entsprechende Zuverlässigkeit nachweise und auch geordnete Vermögensverhältnisse besitzen. Das Gewerbeamt versagt einem Antragssteller den Gewerbeschein, wenn er in den vergangenen fünf Jahren rechtskräftig aufgrund eines Verbrechens verurteilt wurde.

Ein weiteres Kriterium ist, wenn der Antragssteller nicht in geordneten Vermögensverhältnissen lebt. Darunter fällt beispielsweise ein Insolvenzverfahren. Aufgrund dessen muss der Antragssteller bei seinem Antrag beim Gewerbeamt verschiedene Nachweise vorlegen wie unter anderem ein polizeiliches Führungszeugnis, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister, eine Auskunft des Insolvenzgerichtes und eine Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes.

Wie bekommt man den Maklerschein?

Es gibt Berufsgruppen, die benötigen neben der geltendes Erlaubnispflicht auch eine besondere Gewerbegenehmigung. Diese der Makler und Vermittler zählen dazu. Es gibt nun einmal Berufe, die können nicht einfach „so“ ausgeübt werden. Der Beruf des Kreditvermittlers zählt da in jedem Fall zu. Sie brauchen einen Gewerbeschein nach § 34 der Gewerbeverordnung.

Sie brauchen diese wenn Sie

  • als Makler arbeiten möchten
  • in Zukunft als Bauträger tätig sein möchten
  • als Baubetreuer tätig sein möchten

Dieses Gesetz besagt jedoch auch, dass hier jeder von der Genehmigungspflicht betroffen ist, der in irgendeiner Weise:

  • Verträge über Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechte oder Gewerbe – oder Wohnräume vermitteln möchte
  • Darlehensverträge vermittelt
  • als Bauherr für eigene oder fremde Rechnung Bauvorhaben durchführen oder vorbereiten möchte und dafür Vermögenswerte von Dritten verwendet

Wenn Sie sich die Gesetze nun einmal genau ansehen, so werden Sie feststellen, dass auch noch einige (verwandte) Gewerbe von diesen Vorgaben betroffen sein können. Sowohl Banken, wie auch alle Menschen, die ohnehin eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz brauchen, brauchen damit keine separat ausgestellte Gewerbeerlaubnis nach § 34 c der GewO, somit auch nicht, wenn Sie Kredite oder Darlehen vermitteln möchten. Es brauchen auch Vermittler von Darlehen, die diese benötigen um Waren einzukaufen oder Dienstleistungen zu finanzieren, benötigen diese spezielle Gewerbeerlaubnis nicht.

Beantragung

Zunächst einmal können Sie diese Gewerbeerlaubnis beim Ihrer zuständigen Kreisverwaltung beantragen. Dieses ist entweder beim Landratsamt bei Landkreisen oder das Ordnungsamt bei kreisfreien Städten. Die Zuständigkeit unterscheidet sich hierbei aber auch noch einmal. Eine natürliche Person wie etwa ein Einzelunternehmer muss seinen Gewerbeschein immer bei der Kreisverwaltungsbehörde am Gewerbestandort beantragen. Wenn Sie dieses schon vorab tun, dann können Sie als natürliche Person diese auch bei Ihrer Wohnsitzbehörde (Einwohnermeldeamt) tut.

Wenn Sie eine juristische Person (somit eine Gesellschaft wie etwa eine GmbH) sind, dann ist für Sie der Ort der Niederlassung zuständig.

Notwendige Unterlagen für die Gewerbeerlaubnis

  • einen (gültigen) Personalausweis oder Reisepass
  • eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes
  • einen Auszug aus der Schuldnerkartei des zuständigen Amtsberichtes
  • eine Bescheinigung des Insolvenzgerichtes
  • ein polizeiliches Führungszeugnis (in diesem Fall: Belegart O)
  • einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister
  • eine Kopie des Handelsregisterauszuges (bei juristischen Personen)
  • eine Kopie des Gesellschaftsvertrages (bei juristischen Personen)

Wenn Sie eine GmbH oder auch andere Rechtsform bei einer juristischen Person beantragen, dann brauchen Sie ebenfalls die Unterlagen für jedes einzelne Mitglied der Geschäftsführung.

Kosten für die Gewerbeerlaubnis nach § 34 c GewO

Diese Erlaubnis ist nicht günstig, dass sollte vorab gesagt sein. Es gibt Gewerbescheine, die kosten einige Hundert, aber es gibt auch Fälle, gerade bei Darlehensvermittler, die können auch leicht bis zu 2.000 € kosten.

Jede Behörde hat eine andere Gebühr und richtet sich auch nach der Rechtspersönlichkeit des Antragstellers (natürliche oder juristische Person) sowie nach der Anzahl der tatsächlichen Tätigkeiten. Wer sich dafür entscheidet, in mehreren Bereichen tätig zu werden wie es etwa als Bauherr, Makler, Darlehensvermittler, der muss auch mit deutlich höheren Kosten rechnen.

Braucht man ein Büro?

Wenn Sie Ihre Gewerbeerlaubnis beantragt haben, dann ist es damit jedoch noch nicht getan. Es ist hilfreich, wenn Sie sich ein Büro oder Ladenlokal anmieten, um Ihre selbstständige Tätigkeit auszuüben. Natürlich können Sie sowohl die Beratung, wie auch den Verkauf auch mit Hausbesuchen machen, allerdings ist es professioneller, wenn Sie eine gute Geschäftsadresse vorweisen können.

Viele Geldinstitute legen keinen Wert mehr auf eine gute Beratung, sondern bei diesen ist vordergründig der Verkauf und der schnelle Gewinn oberste Priorität. Dadurch hat sich für eine unabhängige Beratung eine große Lücke gebildet. Allerdings verlangen auch viele Kunden einen schnellen Kredit und keine ehrliche Beratung. Zu bedenken ist allerdings auch, dass die reine Beratung eines Kunden nicht entsprechend honoriert wird.

Wie sind die Einnahmen/ Provisionen steuerrechtlich zu beurteilen?

Sie haben die Möglichkeiten, mit Partnerprogramme einfach Geld mit Krediten zu verdienen. Dies können Sie Affiliate oder auch als Privatperson, mit einer gewerblichen Webseite, als Kreditvermittler oder auch Versicherungsmarkler tun. Die Affiliate Programme von verschiedenen Seiten bieten Ihnen Top-Verdienstmöglichkeiten.

Es gibt verschiedene Webseiten, bei denen es Sinn macht, diese zu bewerben. Vor allem, wenn Sie selbst eine Webseite mit einer bestimmten Zielgruppe betreiben, die viele Nutzer besuchen.

Wer sich zunächst einmal auf den Partnerprogrammen der einzelnen Anbieter umsieht, der stößt zunächst auf einige bekannte Namen. Die einen locken mit ihrem hohen Bekanntheitsgrad und guten Provisionen, die anderen genießen noch nicht den Bekanntheitsgrad und haben geringere Provisionen, da sie keinerlei Beteiligung an den Kreditsummen anbieten. Die möglichen Partnerprogramme sind finanzen.de, Bon-Kredit, Maxda, Creditolo, Creditmaxx, Smava oder auch Tarifcheck.

Die Provisionsmodelle sind hierbei sehr unterschiedlich und auch etwas kompliziert. Ich stelle Ihnen jetzt lediglich die wichtigsten Modelle einmal vor. Jedoch bieten die meisten Partnerprogramme nur eine Auswahl von diesen an, so dass Sie nur ganz selten einmal alle vorgestellten Provisionsmodelle vorfinden.

Vorhandene Vergütungsmodelle

Pay per Click

Bei dieser Version erhalten Sie eine Provision per Klick. Hierbei kommt jedoch der eigentliche Vorteil des Affiliate Marketings kaum zur Geltung (die performanceoptimierte Vergütung) und wird daher auch nicht oft angeboten. Wird diese doch angeboten, sind die Klicks oftmals aber recht niedrig bezahlt.

Pay per Lead

Dies ist eine sehr gängige Vergütung. Dabei kann ein Lead aber recht vieles sein. In der Versicherungsbranche findet man diese sehr oft. Hierbei wird dann eine Provision gezahlt, wenn jemand über den Affiliate-Link beispielsweise die Versicherungsseite kommt und dort dann einen Vergleich anfordert. Oftmals ist hierbei aber der Abschluss der Versicherung keine Voraussetzung. Hierbei geht es darum, dass eine bestimmte Handlung für eine Provision erforderlich ist.

Pay per Sale

Diese Version ist wohl vielen Menschen bekannt, denn das Pay per Sale wird überall dort genutzt, wo Sie etwas kaufen können wie beispielsweise in diversen Online-Shops (z.B. Amazon). Oftmals bekommen Sie dann einen bestimmten Prozentsatz vom Umsatz des vermittelten Käufers. Teilweise werden auch Festbeträge plus eine prozentuale Beteiligung ausgezahlt. Leider wird diese Provision dann von vielen Partnerprogrammen gedeckelt. Amazon beispielsweise deckelt bei 10 € Provision. Kauft der Käufer etwas für 10.000 € bekommen Sie trotzdem lediglich 10 € Provision und nicht 500 € (bei 5% Provision).

Pay per View

Diese Vergütungsart kann die Vorteile des Affiliate Marketings auch nicht nutzen. Diese Vergütung ist für die klassische Bannerwerbung, wobei Sie für pro 1.000 Einblendungen Betrag X bekommen.

Lifetime

Diese Vergütung ist sehr reizvoll und lukrativ und daher ist diese vermutlich auch nur bei einem Teil der Partnerprogramme zu finden. Diese kann jedoch sehr profitabel sein und ist oftmals bei Abo-Angeboten zu finden. Dabei wird dann monatlich Betrag X gezahlt. Solange der Kunde das Abo nutzt, bekommen Sie monatlich eine Provision.

Sonstige Provisionsmodelle im Affiliate Marketing

Es gibt Modelle, die jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielen wie beispielsweise bei „Pay per Click out“. Dabei soll der Besucher nicht nur den Link, sondern auch der folgenden Seite weiter klicken und Sie als Nutzer bekommen dann diese Provision. Dadurch soll der reine Pay per Click kontrollierbarer sein.

„Pay per Link“ ist ein Linkverkauf.

Tipps für angehende Kreditvermittler

Der Kreditvermittler hat die Aufgabe, für den Kunden einen möglichst passenden Kreditvertrag im Rahmen der individuellen Vorgaben des Kreditnehmers zu finden. Vorgaben können beispielsweise der vorgegebene Zinssatz sein, aber auch eine bestimmte monatliche Rate wie auch ein individueller Tilgungswert. Somit besteht die Aufgabe des Vermittlers darin, die Vorgaben seines Antragsstellers so gut wie möglich zu erfüllen. Um dieser Aufgabe aber gerecht zu werden, schließen der potenzielle Kreditnehmer und er einen Kreditvermittlungsvertrag ab.

In Deutschland haben immer mehr Menschen Probleme über ihre Hausbank einen Kredit zu bekommen, da diese aufgrund der Schufa behindert werden. Die Schufa wird jedoch nur bei den deutschen Banken genutzt, in anderen Ländern wie beispielsweise der Schweiz oder Österreich wird dieses System zwar genutzt, jedoch ist hier ein negativer Schufa Eintrag kein Ausschlusskriterium.

Aufgrund des Systems in Deutschland suchen immer mehr Menschen einen anderen Weg, einen Kredit zu beantragen und diesen auch zu bekommen. An dieser Stelle kommen dann die Kreditvermittler ins Spiel und da die Anfragen immer mehr werden, interessieren sich auch immer mehr Menschen für den Beruf des Kreditvermittlers.

Die Vermittler haben viel mehr Möglichkeiten, ihrem Antragssteller einen entsprechend nach ihren Wünschen einen Kredit anbieten zu können, da diese oftmals aufgrund ihrer langen Berufserfahrung auf viele unterschiedliche Banken und Geldinstitute zurückgreifen können. Dies spiegelt sich dann in den Kreditangeboten nieder, welches sie dann dem Kunden unterbreiten können.

Seriöser Kreditvermittler werden

Oftmals suchen sich die Menschen zunächst einmal im Internet eine Lösung und stoßen dann auf die Seite eines Vermittlers. Es ist sehr wichtig, dass diese sich die Zeit nehmen, alle Angebote studieren und auch schauen, dass sie einen seriösen Anbieter finden. Denn gerade, wenn es um das Thema Geld geht, kommen leider auch viele unseriöse Anbieter auf den Plan, in der Hoffnung schnell viel Geld zu machen und ziehen die oftmals verzweifelten Kunden dann gnadenlos über den Tisch.

Daher sollte man sich als Antragssteller die Zeit nehmen und sich genau umsehen oder direkt zu einem der vielen Vermittler gehen. Diese kann man sich ebenfalls im Intern heraussuchen und dort vor allem auf die Bewertungen der Kunden achten. Sind dort überwiegend negative Kommentare, ist es ratsam, sich einen anderen Anbieter zu suchen.

Bisher sind die Anforderungen wenn man Kreditvermittler werden will in Deutschland noch nicht hoch, da diese Menschen keine spezielle Ausbildung benötigen oder Qualifikationen nachweisen müssen. Sie haben lediglich die Voraussetzung, dass Sie als Kreditvermittler einen Gewerbeschein nach § 34 c Gewebeverordnung benötigen.

Kommende Änderungen für Kreditvermittler

Allerdings gilt zu beachten, dass ein Vermittler für Wohnkredite in Zukunft laut dem vorgestellten Gesetzesentwurf der Bundesregierung in absehbarer Zeit einige sinnvolle Änderungen geben wird. Denn dann müssen Immobilienkreditvermittler einen Sachkundenachweis bei der IHK nachweisen und sich ebenfalls ins Berufsregister eintragen lassen. Außerdem brauchen Sie dann ebenfalls eine Berufshaftpflichtversicherung, die dann zwingend Vorschrift ist. Die ist Notwendig, wenn der Kreditvermittler Fehler begeht.

Doch dies ist alles noch keine Grundvoraussetzung. Wenn Sie sich für den Beruf des Kreditvermittlers interessieren, dann haben Sie hiermit zunächst einmal alle Informationen auf einen Blick, die wichtig für Sie sind.